Bericht S+H-Team

Süwag unterstützt Nachwuchsförderung
von Robert Schieferer am 01.03.2022


Steigerte sich auf glänzende 21,91 Sekunden im 200-Meter-Sprint: Finn Kohlenbach

Die Süwag Energie AG unterstützt seit diesem Jahr die Nachwuchsarbeit des Sprint- und Hürdenteams.

Und diese war in der Hallensaison 2022 außergewöhnlich erfolgreich:

Julian Rubel wurde überlegen zweifacher hessischer Hallenmeister in der Altersklasse U18 im Sprint. Bei den süddeutschen Hallenmeisterschaften seiner Altersklasse belegte er über 60 und 200 Meter Rang zwei.

Mia Haselhorst steigerte sich kontinuierlich von Wettkampf zu Wettkampf und lief in 8,71 Sekunden über 60-Meter-Hürden bei den nationalen Titelkämpfen der U20 unterm Hallendach eine persönliche Bestzeit.

Ganz stark in Szene setzte sich Finn Kohlenbach: Auch er wurde überlegen hessischer Meister über 200 Meter in der männlichen Jugend U20.
Bei den deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften trumpfte er in 21,91 Sekunden über diese Distanz auf, womit er Vierter wurde.

Einen nationalen Titel gab es auch noch: Julian Rubel als Schlussläufer und Finn Kohlenbach auf Position zwei führten die 4-x-200-Meter-Staffel der Startgemeinschaft Königstein–Groß-Gerau–Kronberg zum Titel bei den deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften.


Trainingslager in der Steiermark als Auftakt zur Saisonvorbereitung 2022
von Robert Schieferer am 01.12.2021


Um sich konzentriert und in aller Ruhe konsequent auf die Saison 2022 vorbereiten zu können, reiste ein Teil des Sprint- und Hürdenteams im November nach Kapfenberg in Österreich.

Eileen Demes, Lasse Schmitt und Finn Kohlenbach, die alle drei einem Bundeskader des Deutschen Leichtathletik-Verbands angehören, verbrachten dort zehn trainingsintensive Tage.
Bei meist schönem Wetter und besten Voraussetzungen, was Unterkunft, Verpflegung und Sportstätten betrifft, absolvierten die drei täglich zwei Trainingseinheiten.
Trainingsmethodische Zielsetzung dieser Maßnahme war die Ausprägung der Maximalkraft und der allgemeinen athletischen Ausbildung sowie die Realisierung von Belastungsspitzen im Bereich der aeroben Grundlagenausdauer.

Das Sporthotel Kapfenberg bot für dieses Trainingslager optimale Bedingungen.
Und so konnten Eileen Demes, Lasse Schmitt und Finn Kohlenbach bereits die Weichen für eine erfolgreiche Saison 2022 stellen.


Großartiges Comeback von Eileen Demes
von Robert Schieferer am 01.10.2021


Beinahe unbemerkt von der Öffentlichkeit vollzog sich in den letzten Monaten eine ganz außergewöhnliche Rückkehr in den Leistungssport:

Eileen Demes hatte schon als Jugendliche gezeigt: Sie ist eines der größten Talente für die 400-Meter-Hürden in Deutschland. Im Nachwuchsbereich war sie bereits international erfolgreich:
2013 wurde sie Vierte bei den U18-Weltmeisterschaften über 400-Meter-Hürden. 2014 gewann sie nicht nur die deutschen U18-Jugendmeisterschaften in dieser Disziplin, sondern stand auch bei den Europa-Ausscheidungswettkämpfen für die Olympischen Jugendspiele ganz oben auf dem Siegertreppchen.
Und 2016 steigerte sie sich auf 57,13 Sekunden, womit sie Vierte der U20-Weltmeisterschaften wurde und Rang eins in der europäischen U20-Juniorenbestenliste belegte.

Eine große sportliche Zukunft wurde ihr prophezeit – doch dann kam alles ganz anders. Eine komplizierte Virusinfektion bremste Anfang 2017 den steilen Aufstieg von Eileen Demes aus. Sportlich versuchte sie sich zwar weiterhin auf der Laufbahn über die 400-Meter-Hürden – doch an ihre früheren Glanzleistungen und –zeiten kam die Athletin des TV 1861 Neu-Isenburg vorerst nicht mehr heran. Dennoch gewann sie 2018 die deutschen Meisterschaften der U23-Juniorinnen.

Als auch 2019 keine vollständige Genesung und dementsprechend nicht die gewünschten Erfolge brachte, nahm sich Eileen eine vorübergehende Auszeit vom Leistungssport. Anstatt über Hürden zu laufen, trieb sie erfolgreich ihre Bildungskarriere voran: Mit Auszeichnung schloss sie ihr Bachelor-Studium an der EBS Universität in Oestrich-Winkel ab, und an der Universidad del Pacifico in Lima/Peru absolvierte sie ein Auslandssemester. Mit einem 6-monatigen Praktikum bei einer Unternehmensberatung sowie einem – mittlerweile abgeschlossenen – Masterstudium an der University of Nottingham vervollständigte Eileen ihre akademische Ausbildung.

Und in diesem Jahr rückte dann auch wieder die Auseinandersetzung mit der Stadionrunde mit den zehn Hindernissen verstärkt in Eileens Focus: Da ihr Masterstudium coronabedingt ausschließlich online stattfand, hatte sie ausreichend Zeit, wieder ins Training einzusteigen. Als die Formkurve immer weiter anstieg, entschloss sich die 23jährige, es im Sommer 2021 wieder zu probieren: Das schwäbische Waiblingen suchte sich Eileen für ihre 400-Meter-Hürden-Premiere nach gut zwei Jahren Wettkampfpause aus. Und in 58,53 Sekunden legte sie gleich wieder eine beachtliche Zeit vor.
Ermutigt von diesem verheißungsvollen Auftakt, absolvierte sie weitere Wettkampfstarts: Am 24. Juli konnte sie sich im Rahmen der Badischen Meisterschaften in Schutterwald auf 57,74 Sekunden steigern und damit sogar auf den zweiten Platz der diesjährigen deutschen Bestenliste über 400-Meter-Hürden der Frauen verbessern.
Auch auf internationalem Parkett beeindruckte Eileen: Mitte August gewann sie beim Flanders Cup im belgischen Merksem in 57,17 Sekunden.
Den perfekten Abschluss fand Eileens Saison schließlich in Gelnhausen: Am 04. September 2021, nach rund fünf Jahren, stellte Eileen in 56,69 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit auf.

Und wer ein solch eindrucksvolles Comeback nach so langer und schwieriger Zeit geschafft hat, besitzt sicherlich die mentale Stärke, im Sport noch einiges zu erreichen.


Mia Haselhorst und Lasse Schmitt mit souveränen Titelgewinnen bei süddeutschen Meisterschaften
von Robert Schieferer am 09.08.2021


Lasse Schmitt wird überlegen süddeutscher Meister über die 400 Meter der männlichen Jugend U18 (KJPetersPhoto)

Ihren Favoritenrollen wurden Mia Haselhorst und Lasse Schmitt bei den süddeutschen Meisterschaften der Altersklasse U18 im badischen Walldorf vollauf gerecht:

Mia sprintete bereits im Vorlauf über 100-Meter-Hürden zu einer neuen Bestzeit, die nun bei 13,82 Sekunden steht.
Im Finale bestätigte sie ihre gute Form und sicherte sich in 13,88 Sekunden mit gut drei Zehntelsekunden Vorsprung den Titel einer süddeutschen Meisterin.

Von Beginn an war Lasse Schmitt im Feld der Viertelmeiler der schnellste Nachwuchsathlet. Im Ziel hatte der 17jährige in 49,64 Sekunden rund eineinhalb Sekunden Vorsprung und eine neue persönliche Bestzeit aufgestellt.
Neben dem Titelgewinn über 400 Meter wurde Lasse außerdem Vierter über die 200 Meter.


Eileen Demes und Lasse Schmitt überzeugen über 400-Meter-Hürden
von Robert Schieferer am 18.07.2021


Nach gut zwei Jahren erfolgreich wieder ins Wettkampfgeschehen zurückgekehrt: Eileen Demes.

Die letzten Wochenenden brachten zahlreiche weitere Leistungsfortschritte für die Athletinnen und Athleten des Sprint- und Hürdenteams:

Mia Haselhorst kommt immer besser in Schwung und erzielte beim Feriensportfest in Wetzlar 13,90 Sekunden über 100-Meter-Hürden der weiblichen Jugend U18.

Bei der gleichen Veranstaltung steigerte sich Finn Kohlenbach auf 49,62 Sekunden über 400 Meter.
In den Wochen zuvor hatte er in 11,08 Sekunden über 100 Meter und 22,08 Sekunden über 200 Meter bereits seine Sprintqualitäten unter Beweis gestellt.

Nach rund zwei Jahren Wettkampfpause beeindruckte Eileen Demes mit 58,53 Sekunden über 400-Meter-Hürden beim nationalen Meeting in Waiblingen.

Über die gleiche Distanz erzielte Lasse Schmitt in Aschaffenburg 54,22 Sekunden, womit er seine bisherige Bestzeit um mehr als zwei Sekunden unterbot.
Welches Potential in ihm steckt, zeigte der 17jährige beim Feriensportfest in Wetzlar: Mit einer Steigerung auf 53,02 Sekunden lief Lasse eine neue deutsche Jahresbestzeit über 400-Meter-Hürden für die männliche Jugend U18.


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